Termin anfragen

Alles Wissenswerte über die Pudendusneuralgie

Alles Wissenswerte über die Pudendusneuralgie
EndometrioseVerfasst am 09.12.2022.
Prof. Dr. Taner Usta
Verfasst von Prof. Dr. Taner Usta Frauenheilkunde und Geburtshilfe – Robotische gynäkologische Chirurgie

Die Operationen werden im Acıbadem Altunizade Krankenhaus mit dem da Vinci Robotersystem durchgeführt.

Termin anfragen

Die Pudendusneuralgie gehört zu den wichtigsten Ursachen chronischer Beckenschmerzen und entsteht dadurch, dass der Nervus pudendus in seinem anatomischen Verlauf eingeengt wird. Ihre Diagnose ist im Vergleich zu anderen Erkrankungen schwieriger zu stellen.

Wodurch entsteht eine Pudendusneuralgie und welche Beschwerden verursacht sie?

Ständiges langes Sitzen, jahrelanges Fahrradfahren, das Heben schwerer Lasten, eine belastende Schwangerschaft, eine schwere Geburt, entzündliche oder autoimmune Erkrankungen, Endometriose, wiederkehrende Infektionen sowie Unfälle und Stürze, die den Beckenbereich betreffen, sind die häufigsten Ursachen.

Die häufigsten Symptome der Pudendusneuralgie sind Brennen, Taubheitsgefühl, Berührungsempfindlichkeit, ein stromschlagartiger oder messerstichartiger Schmerz, das Gefühl eines Fremdkörpers oder Knotens in Scheide und Enddarm, ein Gefühl von Verdrehen und Zusammenschnüren, Obstipation (Verstopfung), Schmerzen beim Stuhlgang, Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Störungen der Sexualfunktion und Gefühlsverlust.

Wie wird die Pudendusneuralgie diagnostiziert?

Wie eingangs erwähnt, gehört die Pudendusneuralgie zu den am schwersten zu diagnostizierenden Erkrankungen. Bei der Diagnosestellung sind die Krankengeschichte der Patientin, ihre Beschwerden und die neuropelveologische Untersuchung die wichtigsten Punkte. Bei der Untersuchung wird die betroffene Nervenwurzel im Hinblick auf Schmerz und Funktionsverlust geprüft. Die Funktionen der Nerven im gesamten Beckenbereich sowie das Vorliegen einer Raumforderung, die auf den Nerv drücken könnte, lassen sich mit MRT und CT abklären. Das wichtigste Verfahren zur Diagnosestellung ist die Bildgebung mittels 3-Tesla-MRT und Traktografie.

Wie sieht die Behandlung der Pudendusneuralgie aus?

Mit der Methode der Pudendusblockade lässt sich der Schmerz, der durch die Einengung des Nervs entsteht, lindern: Über eine sehr dünne und lange Nadel wird ein örtliches Betäubungsmittel um den Nerv herum eingebracht und dieser betäubt. Reicht dieses Behandlungsverfahren nicht aus, können darüber hinaus die laparoskopische und die roboterassistierte Chirurgie bevorzugt werden.

FRAGEN

Was ist eine Pudendusneuralgie?

Die Pudendusneuralgie bezeichnet einen krankhaften Schmerz, der entsteht, wenn der Nervus pudendus in seinem anatomischen Verlauf eingeengt wird.

Sind Pudendusneuralgie und Alcock-Syndrom dasselbe?

Sie sind nicht dasselbe. Wird der Nervus pudendus beim Durchtritt durch den Alcock-Kanal eingeengt, spricht man vom Alcock-Kanal-Syndrom.

Wodurch entsteht eine Pudendusneuralgie?

Die häufigsten Ursachen der Pudendusneuralgie sind ständiges langes Sitzen, jahrelanges Fahrradfahren, das Heben schwerer Lasten, eine belastende Schwangerschaft, eine schwere Geburt, entzündliche oder autoimmune Erkrankungen, Endometriose, wiederkehrende Infektionen sowie Unfälle oder Stürze, die den Beckenbereich betreffen.

Wie entsteht eine Pudendusneuralgie?

Wird der Nervus pudendus in seinem anatomischen Verlauf eingeengt, entsteht eine Pudendusneuralgie.

Bei wem tritt die Pudendusneuralgie am häufigsten auf?

Die Pudendusneuralgie tritt am häufigsten bei Menschen auf, die lange sitzend arbeiten, jahrelang Fahrrad fahren, ständig schwere Lasten heben, eine belastende Schwangerschaft und eine schwere Geburt erlebt haben, an einer entzündlichen oder autoimmunen Erkrankung leiden oder einen Unfall beziehungsweise Sturz erlitten haben, der den Beckenbereich betrifft.

Wo entsteht eine Pudendusneuralgie?

Die Pudendusneuralgie macht sich in den Bereichen bemerkbar, die der Nervus pudendus oder seine Äste versorgen, vor allem in den Organen des gesamten Beckenbereichs und in den Geweben, die der Nervus pudendus erreicht, und zeigt sich dort durch Schmerzen.

Welche Beschwerden verursacht die Pudendusneuralgie?

Die häufigsten Beschwerden der Pudendusneuralgie sind Brennen, Taubheitsgefühl, Berührungsempfindlichkeit, ein stromschlagartiger oder messerstichartiger Schmerz, das Gefühl eines Fremdkörpers oder Knotens in Scheide und Enddarm, ein Gefühl von Verdrehen und Zusammenschnüren, Verstopfung, Schmerzen beim Stuhlgang, Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Störungen der Sexualfunktion und Gefühlsverlust.

Wie wird die Diagnose der Pudendusneuralgie gestellt?

Für die Diagnose der Pudendusneuralgie sind die Krankengeschichte der Patientin, ihre Beschwerden sowie die Feststellung der Umstände, die den Schmerz lindern und verstärken, ausschlaggebend. Die wichtigsten Verfahren zur Diagnosestellung sind die Bildgebung mittels 3-Tesla-MRT und Traktografie.

Welche Behandlungsmethoden gibt es bei der Pudendusneuralgie?

Nach der Diagnose werden Behandlungen angewendet, die die Spannung und Verspannung in den Muskeln beseitigen, die auf die Nerven drücken. Die Patientin sollte sich auf einer festen und ebenen Unterlage auf dem Rücken liegend ausruhen. Da die Rückenlage den Druck auf die Nerven verringert, lindert sie die Schmerzen, und die Patientin kann sich dadurch erholen. Darüber hinaus lässt sich der durch die Einengung des Nervs entstandene Schmerz mit der Methode der Pudendusblockade lindern: Über eine sehr dünne und lange Nadel wird ein örtliches Betäubungsmittel um den Nerv herum eingebracht und dieser betäubt.

Lassen Sie uns gemeinsam die passende Methode für Sie festlegen

Nach Untersuchung und Bildgebung besprechen wir klar, ob die robotische Chirurgie für Sie in Frage kommt.

Termin anfragen