Die Behandlung der Harninkontinenz mit roboterassistierter Chirurgie

Die Operationen werden im Acıbadem Altunizade Krankenhaus mit dem da Vinci Robotersystem durchgeführt.
Termin anfragenHarninkontinenz gehört zu den Beschwerden, unter denen heute Millionen Menschen leiden. Wie viele Frauen genau davon betroffen sind, ist nicht bekannt, denn ein Teil von ihnen schämt sich dafür, während ein anderer Teil sie für eine normale Alterserscheinung hält. Harninkontinenz ist jedoch eine Erkrankung, die die Lebensqualität beeinträchtigt und sich psychisch auf das soziale Leben auswirkt. Viele Betroffene möchten sich nicht zu weit von einer Toilette entfernen.
Normalerweise wird die Kontrolle über das Speichern und Entleeren des Harns von unserem Gehirn sowie von den Nerven und Muskeln der Blase (Harnblase) gesteuert. Die Blase speichert eine bestimmte Menge Harn. Ist sie bis zu ihrer Kapazität gefüllt, entsteht der Harndrang und die Blase muss entleert werden. In dieser Phase wird der Harnverlust trotz des steigenden Drucks in der Blase durch die Muskeln zwischen Blase und Harnröhre verhindert, die wir Schließmuskeln nennen. Können diese Schließmuskeln ihre Aufgabe nicht vollständig erfüllen, kommt es zur Harninkontinenz.
Formen der Harninkontinenz
Es gibt vier verschiedene Formen der Harninkontinenz: die Belastungsinkontinenz, die überaktive Blase, die Mischform und die Überlaufinkontinenz. Ein Harnverlust, der durch eine Erschlaffung der Beckenmuskulatur entsteht, wird als Belastungsinkontinenz bezeichnet. Diese Form tritt besonders bei Frauen in höherem Alter häufiger auf.
Der Harnverlust bei einer überaktiven Blase, auch Dranginkontinenz genannt, entsteht dadurch, dass das Gehirn der Blase den Entleerungsbefehl gibt, obwohl sie leer ist. Bei der Mischinkontinenz treten diese beiden Formen gemeinsam auf. Als Überlaufinkontinenz schließlich bezeichnet man das Auslaufen, das entsteht, wenn sich mehr Harn in der Blase befindet, als sie halten kann.
Behandlungsmethoden
Die Behandlung der Harninkontinenz umfasst vorbeugende Maßnahmen, eine medikamentöse Behandlung und einen operativen Eingriff. Welche dieser Behandlungsmethoden gewählt wird, richtet sich nach dem Zustand der Erkrankung. Da sich die roboterassistierte Chirurgie in der Medizin heute zunehmend verbreitet, werden auch Inkontinenzoperationen mit der roboterassistierten Chirurgie ausgesprochen erfolgreich durchgeführt. Bei Patientinnen, bei denen neben der Harninkontinenz auch eine Senkung der Beckenorgane vorliegt, können mit dem roboterassistierten Eingriff zugleich die Senkungen der Blase oder der Gebärmutter behoben werden.
Da roboterassistierte Eingriffe über Schnitte von weniger als 1 cm erfolgen, bleiben die Patientinnen nur einen Tag im Krankenhaus. Nach der Operation treten weniger Schmerzen auf. Die Patientinnen können nach der Operation innerhalb kurzer Zeit dort weitermachen, wo sie in ihrem Leben aufgehört haben. Die Ergebnisse roboterassistierter Eingriffe sind ausgesprochen erfreulich. Die Wahrscheinlichkeit, dass nach der Operation erneut eine Harninkontinenz auftritt, liegt bei etwa 10 %.
Lassen Sie uns gemeinsam die passende Methode für Sie festlegen
Nach Untersuchung und Bildgebung besprechen wir klar, ob die robotische Chirurgie für Sie in Frage kommt.

