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Die Vorbereitung auf die roboterassistierte Operation

Die Vorbereitung auf die roboterassistierte Operation

Wie vor allen Operationen werden auch vor der roboterassistierten Chirurgie einige Blutuntersuchungen, eine Röntgenaufnahme der Lunge und ein Elektrokardiogramm (EKG) durchgeführt; anschließend nimmt der Facharzt für Anästhesie eine Beurteilung vor und prüft, ob etwas dem Eingriff entgegensteht. Danach wird die Patientin nach 6 Stunden ohne Essen und Trinken vor der Operation in den Operationssaal gebracht.

Wie bei der laparoskopischen Chirurgie wird die Patientin nach der Narkose in die Steinschnittlage (Geburtsposition) gebracht. Anschließend werden ihre Arme so gelagert, dass sie am Rumpf anliegen. Nachdem die Patientin steril desinfiziert und abgedeckt wurde, werden ein Blasenkatheter und in die Gebärmutter ein Instrument eingebracht, das wir Manipulator nennen und das das Bewegen der Gebärmutter während der Operation ermöglicht.

Zuerst wird im Nabel ein Schnitt von etwa 8 mm gesetzt und ein Instrument eingebracht, das wir Trokar nennen. Über dieses Instrument wird der Bauchraum mit Kohlendioxid gefüllt. Dabei wird die Patientin in Kopftieflage gebracht. Anschließend werden an den weiteren, für die Arme des Roboters geeigneten Stellen ebenfalls Schnitte von 8 mm gesetzt und Trokare eingebracht. Danach wird der Teil mit den Armen des Roboters an die Patientin herangefahren

Durch diese Instrumente, die wir Trokare nennen, werden die Arme des Roboters in den Bauchraum der Patientin eingebracht. Dieser Vorgang wird „Docking“ genannt. Einer dieser Arme trägt die Kamera, die ein dreidimensionales, hochauflösendes Bild liefert. Die übrigen Arme tragen die Instrumente, die auf die Bewegungen abgestimmt sind, die der Chirurg im Operationsgebiet ausführen möchte (chirurgische Schere, Nadelhalter, Gewebefasszange, Gewebeschneider usw.). Dank dieser speziellen Instrumente werden die Bewegungen des Chirurgen zeitgleich im Operationsgebiet umgesetzt. Nach diesem Schritt geht der Chirurg an den Bereich, der Konsole genannt wird und von dem aus er den Eingriff durchführt.

Lassen Sie uns gemeinsam die passende Methode für Sie festlegen

Nach Untersuchung und Bildgebung besprechen wir klar, ob die robotische Chirurgie für Sie in Frage kommt.

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