Der Einsatz der roboterassistierten Chirurgie bei gynäkologischen Krebserkrankungen

Die Operationen werden im Acıbadem Altunizade Krankenhaus mit dem da Vinci Robotersystem durchgeführt.
Termin anfragenDie Gebärmutter, die Scheide, die Eierstöcke und die Eileiter, die zum Fortpflanzungssystem der Frau gehören, können von Krebserkrankungen betroffen sein. Darunter entstehen gutartige oder bösartige Tumoren am häufigsten in der Gebärmutter, einem hohlen, muskulären Organ, in dem sich das Kind entwickelt. Für viele Frauen mit einer gynäkologischen Krebserkrankung besteht die Behandlung in der operativen Entfernung der Gebärmutter, der „Hysterektomie“.
Bei Krebserkrankungen wie Gebärmutterhalskrebs, Gebärmutterkrebs oder Eierstockkrebs ist die Hysterektomie das Verfahren der Wahl. Gebärmutterhalskrebs, Eierstockkrebs und Krebs der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) gehören in unserem Land zu den 10 häufigsten Krebsarten.
Hysterektomie-Operation
Bei Frauen mit einer Krebserkrankung wird die Hysterektomie überwiegend über einen großen Schnitt im Unterbauch durchgeführt. Wird dieser Eingriff, der einen breiten Schnitt unterhalb des Nabels erfordert, offen durchgeführt, sind starke Schmerzmittel erforderlich. Außerdem ist das Infektionsrisiko hoch, und der Blutverlust während des Eingriffs ist ausgesprochen groß.
Für die Heilung nach der Operation sind etwa 6 Wochen erforderlich. Darüber hinaus klagen viele Patientinnen über die Narbe, die von der Hysterektomie zurückbleibt. Diese große Narbe unterhalb des Nabels wirkt sich auf die Patientinnen auch psychisch negativ aus.
Roboterassistierte Chirurgie
Die roboterassistiert durchgeführte Hysterektomie ist ein Verfahren, bei dem im Vergleich zur offenen Operation weniger am Körper der Patientin eingegriffen wird. Die Roboterarme sind so konstruiert, dass sie den Eingriff so präzise und so schonend wie derzeit möglich durchführen. Der Eingriff erfolgt nicht wie bei der offenen Hysterektomie über einen einzigen großen Schnitt, sondern über mehrere kleine Schnitte von weniger als 1 cm.
Dadurch, dass die Eingriffe über kleine Schnitte erfolgen, gehen die Schmerzen nach der Operation deutlich zurück. Auch senken die kleinen Schnitte das Risiko einer Infektion erheblich. Der Bedarf an Bluttransfusionen während der Operation sinkt auf ein Minimum. Nach roboterassistiert durchgeführten Eingriffen bleiben die Patientinnen kürzer im Krankenhaus und erleben eine komfortablere Heilungsphase. Auch die Rückkehr zu den normalen Aktivitäten erfolgt schneller.
Lassen Sie uns gemeinsam die passende Methode für Sie festlegen
Nach Untersuchung und Bildgebung besprechen wir klar, ob die robotische Chirurgie für Sie in Frage kommt.


