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Der Eingriff, bei dem der Chirurg die gesamte Kontrolle über die Konsole behält: roboterassistierte Chirurgie

Der Eingriff, bei dem der Chirurg die gesamte Kontrolle über die Konsole behält: roboterassistierte Chirurgie
EndometrioseGeschrieben am 19.12.2022.
Prof. Dr. Taner Usta
Verfasst von Prof. Dr. Taner Usta Frauenheilkunde und Geburtshilfe – Robotische gynäkologische Chirurgie

Die Operationen werden im Acıbadem Altunizade Krankenhaus mit dem da Vinci Robotersystem durchgeführt.

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Das roboterassistierte Operationsverfahren, das in den letzten Jahren auch in unserem Land bei vielen Eingriffen eingesetzt wird, bietet mit seiner fortschrittlichen Technik nicht nur den Patientinnen, sondern auch den Ärzten eine komfortable Arbeitsumgebung.

Der Roboter namens „da Vinci“, der dank der Kamera an den Roboterarmen ein dreidimensionales und vergrößertes Bild liefert und so eine sichere Arbeitsumgebung schafft, besteht aus drei Hauptsystemen. Anders als im Volksmund angenommen, wird der Eingriff nicht eigenständig und autonom vom Roboter durchgeführt.

Den Eingriff führt der Chirurg durch, der an der Konsole sitzt, von der aus die Roboterarme gesteuert und geführt werden. Neben der Konsole besteht das aus drei Hauptsystemen aufgebaute Gerät aus dem Teil mit den Roboterarmen und dem Turm, in dem das Kamerasystem und die Lichtquelle untergebracht sind.

Volle Kontrolle mit der roboterassistierten Chirurgie

Der Chirurg, der an der Konsole sitzt, steuert von dort aus das gesamte System und den gesamten Eingriff. Mit dem fortschrittlichen Steuerungsmechanismus und den präzisen Roboterarmen, die nicht zittern, lässt sich die Operation sicher abschließen.

Die Pedale und die Steuereinheit an der Konsole sind die Bauteile, die sämtliche Bewegungen ermöglichen. Der Chirurg, der an der Konsole sitzt, legt seine Hände in die Steuerelemente und führt von dort aus mit Hand-, Finger- und Handgelenkbewegungen die Roboterarme.

Wirkt es sich auf die Operation der Patientin aus, wenn der Chirurg weniger ermüdet?

Unsere Antwort lautet ganz klar ja. Der Chirurg legt zudem seinen Kopf an den oberen Teil an und führt den Eingriff dank des dreidimensionalen und 10- bis 15-fach vergrößerten Bildes der Kamera durch. Da sich die Höhe einstellen lässt, kann jeder Arzt die Konsole problemlos nutzen. Dass der operierende Chirurg zudem sitzt, sorgt nicht nur dafür, dass er weniger ermüdet und sich besser konzentrieren kann, sondern verringert auch ermüdungsbedingte Fehler auf ein Minimum.

Präzise Handgriffe

Mit der überlegenen Technik der Chirurgie der neuen Generation wird der Eingriff weitaus präziser als mit dem offenen Verfahren. Die Roboterarme, die sich um bis zu 540 Grad drehen können, ermöglichen Eingriffe an Geweben, die mit den üblichen Verfahren schwer zu erreichen sind. Die Roboterarme mit ihrer ausgesprochen feinen Spitze und ihrem zarten Aufbau bewältigen jede Art von präzisem Eingriff problemlos.

Da diese Arme zudem nicht wie die menschliche Hand zittern, entfällt auch das Risiko, das umliegende Gewebe im Operationsgebiet zu verletzen. Darüber hinaus ist auch der Steuerungsmechanismus an der Konsole so ausgelegt, dass er ein mögliches leichtes Zittern der Hand des Chirurgen ausgleicht. Auf diese Weise wird bei einem mit dem roboterassistierten Verfahren durchgeführten Eingriff eine hohe Erfolgsquote erreicht.

Lassen Sie uns gemeinsam die passende Methode für Sie festlegen

Nach Untersuchung und Bildgebung besprechen wir klar, ob die robotische Chirurgie für Sie in Frage kommt.

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